“Shoot them dead” – Parallels between the “War on Corona” and the “War on Drugs”

“Shoot them dead” – Parallels between the “War on Corona” and the “War on Drugs”

Like other leaders in the world, Duterte not only enforced police and military presence in the public space, but also described his government’s measures against the pandemic as warlike. The martial character of the governmental language culminated on April 1st into the public statement that violators of the Enhanced Community Quarantine (ECQ) would be shot to death by the police and the military. The extent of violence in the official language stood out above that of others so that President Duterte secured himself and his country a place in the news headlines worldwide.

Weiterlesen …

Crackdown instead of Lockdown: An overview of COVID-19 restrictions in the Philippines and the struggle of vulnerable groups

Crackdown instead of Lockdown: An overview of COVID-19 restrictions in the Philippines and the struggle of vulnerable group

Enhanced community quarantine (ECQ), a measure employed by the Philippine government to prevent the spread of Covid-19 infections in the Philippines, is supposed to protect the people, to provide safety and aid for endangered groups, and to lighten the pressure on the Philippine health care system. The first entire island-region to be placed under an enhanced community quarantine (ECQ) was Luzon, including the capital Manila, on March 16. A few days later, parts of Mindanao and Visayas followed with both quarantine and curfew measures. Checkpoints in all regions were implemented, preventing citizens and NGOs from moving into different settlement areas to provide aid to family members or oversee their projects. The ECQ has been extended in almost all areas in the Philippines until Mid-May.

Weiterlesen …

Aktuelles

Fünf Jahre nach Maguindanao-Massaker in den Philippinen: Menschenrechtsbündnis kritisiert fehlende Aufarbeitung

Am fünften Jahrestag des Maguindanao-Massakers erinnert das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen an die Opfer und beklagt den langsamen Verlauf des Gerichtsverfahrens. "Dass bis heute niemand verurteilt wurde, ist ein Skandal", sagt Johannes Icking, Koordinator des Aktionsbündnisses Menschenrechte Philippinen. "Das Strafverfahren zeigt alle Schwächen der philippinischen Justiz deutlich, besonders die überlangen Prozesse und den mangelnden Zeugenschutz."  Das Bündnis fordert die philippinische Regierung auf, alles zu tun, um einen raschen Abschluss des Prozesses sicherzustellen.

Weiterlesen …

Mervin Toquero zu Besuch in Berlin

Mervin ToqueroVom 8.-10. Oktober begleitete das Aktionsbündnis Mervin Toquero, Menschenrechtsbeauftragter des National Council of Churches in the Philippines, bei seinem Besuch in Berlin. In Gesprächen mit dem Auswärtigen Amt, der evangelischen Kirche und dem Bundestagsabgeordneten Frank Heinrich berichtete Mervin von der Menschenrechtssituation in den Philippinen.

Er forderte die Bundesregierung auf, dem Konflikt zwischen Regierung und NDFP mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Immer noch werden friedliche, politische Aktivisten vom Militär als kommunistische Rebellen denunziert und dann Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen.

Weiterlesen …

Besuch des philippinischen Präsidenten Aquino in Berlin: Merkel soll auf Beendigung schwerer Menschenrechtsverletzungen drängen

 

Das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen forderte Angela Merkel in einem Brief auf, während des Staatsbesuchs des philippinischen Präsidenten Aquino die kritische Menschenrechtssituation im Land anzusprechen.

Präsident Aquino wird am 19. und 20. September für Gespräche in Berlin sein. Es ist der erste Staatsbesuch eines philippinischen Staatsoberhaupts seit Corazon Aquino, die Mutter des jetzigen Präsidenten, 1989 Bonn besuchte.

„Wir erwarten von der Kanzlerin, dass sie die Menschenrechtssituation in den Philippinen im Gespräch mit Präsident Aquino offen thematisiert.“, sagte Johannes Icking, Koordinator des Aktionsbündnisses Menschenrechte – Philippinen. „Unseren Informationen zufolge ist es in Aquinos Amtszeit bisher zu 192 politischen Morden gekommen. Obwohl es meistens eindeutige Hinweise gibt, dass die Täter aus den Reihen des Militärs oder der Polizei kommen, wird fast nie jemand bestraft. Bundeskanzlerin Merkel muss sich dafür einsetzen, dass die Philippinen endlich diese Verbrechen aufklären und die Täter zur Verantwortung ziehen.“

Weiterlesen …

Verhaftung von Ex-General Palparan erster Schritt gegen die Straflosigkeit in den Philippinen

Studentinnen Sherlyn Cadapan und Karen Empeno

Nach fast dreijähriger Flucht wurde der pensionierte General Jovito Palparan am Morgen des 12. August von der Bundespolizei in Manila verhaftet. Gegen ihn liegt eine Anklage wegen der Entführung der beiden Studentinnen Sherlyn Cadapan und Karen Empeño vor. Diese wurden 2006 von Armeemitgliedern unter dem direkten Kommando Palparans entführt und in Gefangenschaft gefoltert und vergewaltigt. Bis heute fehlt von beiden Frauen jede Spur.

 

Weiterlesen …

Menschenrechtsverteidigerin Zara Alvarez freigelassen

Zara AlvarezAm 22. Juli 2014 wurde die politische Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin Zara Alvarez auf Kaution freigelassen. Sie war im Oktober 2014 verhaftet worden und verbrachte über 21 Monate unrechtmäßig im Gefängnis. Mit zwei konstruierte Anklagen wegen Mordes und Raubes sollen Alvarez und ihre Kolleg/innen zum Schweigen gebracht werden.

Das Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen begrüßt die Freilassung von Zara Alvarez und fordert die Anklagen gegen sie unverzüglich fallen zu lassen.

Weitere Hintergrundinformationen zum Fall finden Sie im Interview "Incidents must be investigated", das unserer Mitgliedsorganisation International Peace Observers Network (IPON) mit Zara Alvarez geführt hat, sowie in unseren Publikationen "Menschenrechte in den Philippinen - Anspruch und Wirklichkeit" (2014) und "Politische Verfolgung auf Rechtswegen" (2013).

Weiterlesen …