Pressemitteilungen

Fünf Jahre nach Maguindanao-Massaker in den Philippinen: Menschenrechtsbündnis kritisiert fehlende Aufarbeitung

Am fünften Jahrestag des Maguindanao-Massakers erinnert das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen an die Opfer und beklagt den langsamen Verlauf des Gerichtsverfahrens. "Dass bis heute niemand verurteilt wurde, ist ein Skandal", sagt Johannes Icking, Koordinator des Aktionsbündnisses Menschenrechte Philippinen. "Das Strafverfahren zeigt alle Schwächen der philippinischen Justiz deutlich, besonders die überlangen Prozesse und den mangelnden Zeugenschutz."  Das Bündnis fordert die philippinische Regierung auf, alles zu tun, um einen raschen Abschluss des Prozesses sicherzustellen.

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Besuch des philippinischen Präsidenten Aquino in Berlin: Merkel soll auf Beendigung schwerer Menschenrechtsverletzungen drängen

 

Das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen forderte Angela Merkel in einem Brief auf, während des Staatsbesuchs des philippinischen Präsidenten Aquino die kritische Menschenrechtssituation im Land anzusprechen.

Präsident Aquino wird am 19. und 20. September für Gespräche in Berlin sein. Es ist der erste Staatsbesuch eines philippinischen Staatsoberhaupts seit Corazon Aquino, die Mutter des jetzigen Präsidenten, 1989 Bonn besuchte.

„Wir erwarten von der Kanzlerin, dass sie die Menschenrechtssituation in den Philippinen im Gespräch mit Präsident Aquino offen thematisiert.“, sagte Johannes Icking, Koordinator des Aktionsbündnisses Menschenrechte – Philippinen. „Unseren Informationen zufolge ist es in Aquinos Amtszeit bisher zu 192 politischen Morden gekommen. Obwohl es meistens eindeutige Hinweise gibt, dass die Täter aus den Reihen des Militärs oder der Polizei kommen, wird fast nie jemand bestraft. Bundeskanzlerin Merkel muss sich dafür einsetzen, dass die Philippinen endlich diese Verbrechen aufklären und die Täter zur Verantwortung ziehen.“

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German Human Rights Network expresses great concern about impunity, extrajudicial killings and so-called trumped-up charges

Quezon City, 14.02.2014 - A delegation of the Action Network Human Rights-Philippines (ANHRP) visited the Philippines from February 10-14. The respresentatives of seven major German church and civil society organizations met with victims of human rights violations, human rights defenders, partner organizations and state authorities. They expressed concern about the continuing human rights violations in the Philippines, with an increasing trend of so-called trumped-up charges and the lack of progress to end impunity.

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